Wer
sportelt, der schwitzt und sollte deshalb ausreichend trinken! Je nach
Sportart verliert der Körper bis zu 2 Liter Flüssigkeit pro Stunde –
und die wollen wieder aufgefüllt werden. Aber damit noch nicht genug:
Nicht nur wie viel ist wichtig, sondern auch was und wann! Mittlerweile
gibt es eine breite Palette an speziellen Sportgetränken. Das Angebot
reicht von koffeinhaltigen Energiedrinks, über Vitamin- und
Mineralstoff-Cocktails bis hin zu gezuckerten Super-Säften für
sportliche Härtetests. Was ist also das Richtige für wen? Wer braucht
den Fitness-Kick aus der Dose überhaupt?
Grundsätzlich gilt: Wer
sich körperlich anstrengt, verliert Wasser und damit auch wichtige
Mineralstoffe. Die sollten nach dem Training wieder zugeführt werden.
Fachleute sagen allerdings, dass normales Mineralwasser diese Aufgabe
bereits erfüllt. Sportler sollten lediglich darauf achten, dass viel
Natrium im Wasser enthalten ist. Natrium ist besonders wichtig für den
Säure-Basenhaushalt des Körpers und hält den Wasserhaushalt des Körpers
in Balance. Zwischen 300 und 1000 mg pro Liter werden von
Ernährungsexperten empfohlen – so kann der Körper die zugeführte
Flüssigkeit besonders gut wieder aufnehmen. Neben Natrium gehen auch
Kalzium, Magnesium und Kalium bei körperlicher Anstrengung verloren.
Diese sind wichtig für die Muskelkontraktion. Eine Extra-Versorgung
durch spezielle Mineralstoff-Drinks braucht hier allerdings weder der
Freizeit- noch Extremsportler. Wer sich ausgeglichen ernährt, deckt
seinen Bedarf locker über die tägliche Nahrungsaufnahme.
Gerade
Ausdauer- und Extremsportler benötigen zwischendurch einen extra
Energieschub für den körperlichen Härtetest. Hier bieten sich
glukosehaltige Getränke an. Meistens wurde ihnen Traubenzucker
zugesetzt. Der Vorteil: Der Körper bekommt Energie zugeführt ohne das
Verdauungssystem zu belasten. Vorsicht ist allerdings bei der Dosierung
geboten: Zuviel Zucker hemmt die Wasseraufnahme des Körpers und macht
schlapp. 100 Gramm pro Liter sind genug! Auf Getränke mit
Zuckeraustauschstoffen oder Süßstoffen sollten Sportler grundsätzlich
verzichten. Im Gegensatz zu Zucker sind sie nämlich energetische
Nullen.
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